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Unsere erste Vorstandschaft


Das Jahr 1996 ist vorbei und wir sind sehr gespannt, was das Jahr 1997 bringen wird!?

 

 Das Treffen am 13.Januar 1997 sollte ein wichtiges Datum für unsere Gruppe sein. An diesem Abend wählten wir die Vorstandschaft unserer Selbsthilfegruppe. 22 Anwesende diskutierten unter der Leitung von Herrn Franz Reischl, wer sich für die verschiedenen Ämter zur Verfügung stellen würde. Jeweils einstimmige Ergebnisse führten zu folgender Vorstandschaft, die vorerst auf 2 Jahre die weitere Arbeit plant:

 

                             1. Vorsitzende:           Kerstin Hochleitner

                             2. Vorsitzende:           Heidi Riedl

                             Schriftführerin:          Linda Anetzberger

                             Kassiererin:                 Ingrid Beck

 

                             Beisitzer:                     Thea Weigt

                                                                  Klaus Weigt

                                                                  Albert Schmidhuber

                                                                  Franz Reischl

 

Damit war ein großer Schritt für die Selbsthilfegruppe getan. Unsere Gabi und Karsten Weidmann freuten sich mit uns und bemerkten positiv, dass wir schon eine tolle Gemeinschaft geworden sind.

 

Wir freuten uns auf unsere weitere Arbeit und gingen voller Elan ans Werk. Am 10.02.1997 erschien in der PNP (Passauer Neue Presse) ein Artikel, der über die Vorstandswahlen bei der SHG berichtete.

 

Und unsere Vorstandschaft wurde auch sofort aktiv. Es wurde die erste Vorstandssitzung einberufen um einige grundlegende Dinge zu besprechen. Man traf sich am 27.01.1997 um 18.30 Uhr im "MÄX" in der Neuburgerstrasse in Passau.

Pünktlich und vollzählig konnte die Vorstandschaft von der Vorsitzenden Kerstin begrüßt werden. Man entschloss sich, die verschiedensten angesprochenen Themen beim Märztreffen der Gruppe vorzustellen.

 

Für das Treffen am 03.02.1997 war zunächst einmal ein Vortrag von Frau Dr. Manok eingeplant.

Wir waren überwältigt von den vielen Patienten,die diese Gelegenheit nutzten, um Fragen zu ihrer Krankheit zu stellen und etwas über die neuesten Medikamente und Behandlungsmethoden zu erfahren.

Über 70 Personen fanden sich im Klinikum ein und mußten zunächst einmal eine für uns alle traurige Nachricht erfahren. "Unsere Gabi" eröffnete uns, dass sie zum 01.März 1997 eine Oberarztstelle in Halle (neue Bundesländer) annehmen wird. Sie betonte zwar, dass sie uns ganz bestimmt hin und wieder besuchen wird, aber es war uns klar, dass mit Gabi, die unsere SHG mit so viel Engagement aufgebaut hatte, unsere große Stütze und Ansprechpartnerin in allen Fragen weggeht.

Nach ihrem Vortrag, der viele interessante Aspekte beinhaltete, die sich vor allem um die Medikamente drehten, die zur Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zur Verfügung stehen, wurde sie mit viel Applaus herzlichst verabschiedet.

Gabi stellte noch fest, dass sie außer uns noch weitere liebe Freunde in Passau hat, die sie sicher öfter besuchen wird. Auf alle Fälle wünschen wir ihr viel Kraft und Engagement für ihr neues Betätigungsfeld in Halle.

 

Für den 17.Februar 1997 wurde ein weiteres Treffen der Vorstandschaft geplant.

Diesmal fanden wir uns ganz nobel im Dreiflüsse-Hotel in Passau ein, um die zweite Vorstandssitzung abzuhalten.

Zunächst wurde beschlossen, dass die Sitzungen des Vorstandes auch in Zukunft im Dreiflüsse-Hotel stattfinden werden. Anschließend wurde über die nächsten Treffen gesprochen und wir berieten vor allem über die Gestaltung eines Handzettels.

Das vorläufige Programm für die nächsten Monate sah folgendermaßen aus:

 

          März:     Information über Aktivitäten und Überlegungen

                       des Vorstandes in der Gruppe

 

          April:      Vortrag von Sozialberater Herrn Krings

 

          Mai:       Infoabend mit Dipl.-Psychologen Karsten Weidmann

 

          Juni:      Freie Gestaltung des Abends

 

Beim Treffen am 03.März 1997 übernahm Kerstin und Franz die Leitung und berichteten über das Programm der nächsten Sitzungen. Die Handzettel wurden vorgestellt und vor allem auf den Vortrag im April hingewiesen. Die Vorstandschaft berichtete von der Überlegung einer Mitgliedschaft und eines Jahresbeitrages. Im April sollen die Einzugsermächtigungen ausgeteilt werden. Nachdem in der Vorstandschaft über den Termin (erster Montag im Monat um 18.30 Uhr) diskutiert und beschlossen wurde, dass er beibehalten wird, wurde dies in der großen Runde berichtet und von allen akzeptiert.

 

 Bereits eine Woche später, am 10.März 1997, war in der PNP ein kurzer Artikel zu lesen, in welchem die nächsten Termine angekündigt wurden.

 

          SHG Morbus Crohn stellt Programm vor

 

          Das Halbjahresprogramm der SHG der Darmerkrankung

          Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa ist da: am 07.April 97

          referiert Sozialberater Herr Krings über alle Bereiche, die

          eine chronische Erkrankung betreffen. Über psychische

          Zusammenhänge spricht Psychologe Karsten Weidmann

          am 05.Mai 97. Im Juni ist eine Gruppendiskussion mit

          Erfahrungsaustausch geplant. Im Juli ist wieder ein Grill-

          fest vorgesehen, im August eine Schifffahrt oder Radtour.

          Das Info-Blatt der Gruppe liegt in Praxen und Kliniken auf.

 

Am 09.April 1997 erschien diesmal in der PAWO ein Artikel über die Gründung  einer neuen Selbsthilfegruppe. Damals war zu lesen:

 

          Darmkranke Patienten: Neue Selbsthilfegruppe

          Betroffene schließen sich jetzt zusammen

 

Passau: Ihre Krankheiten verbergen sich hinter so unaussprechlichen Bezeichnungen wie "Morbus Crohn" und "Colitis Ulcerosa". In beiden Fällen handelt es sich um Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Um Betroffene, denen heute aus medizinischer Sicht gut geholfen werden kann, die aber oftmals unter den psychischen  Auswirkungen ihrer Krankheit leiden. Morbus und Ulcerosa-Patienten sind häufig nicht in der Lage ihren Stoffwechsel zu kontrollieren, ziehen sich deshalb nicht selten in die Isolation zurück. Damit soll jetzt Schluß sein. In Passau hat sich deshalb eine SHG gegründet. Die Mitglieder treffen sich jeden 1.Montag im Monat auf der Ebene 6 des Klinikums, sprechen miteinander über ihre Erfahrungen, informieren sich über neueste Behandlungsmöglichkeiten, treffen sich zu geselligem Zusammensein. Nähere Informationen erteilt Kerstin Hochleitner.